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UEFA bestraft Austria Wien mit zwei Geisterspielen

Posted by on 18 Feb 2010 | Tagged as: Allgemeines, Ausschreitungen, Austria Wien, Europa League, Fans/Zuschauer, Geldstrafen, Informationen, Uefa, Vereine

FK Austria Wien muss wegen der Zuschauerausschreitungen im Europa-League-Heimspiel Anfang Dezember gegen Athletic Bilbao (0:3) zumindest ein Europacup-Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Das geht aus einem ersten Teilurteil hervor, das der europäische Verband UEFA den Wienern am Donnerstag zugestellt hat.

Ein weiteres “Geisterspiel” wurde der Austria, die zudem 20.000 Euro Strafe zahlen muss, vorerst auf zwei Jahre bedingt nachgesehen. Die UEFA hatte die Vorfälle beim Duell mit den Basken in verschiedenen Anzeigen aufgearbeitet. Daher sprachen die Wiener auch von einem Teilurteil, es könnten sogar noch weitere Strafen folgen. Beim Stand von 2:0 waren am 3. Dezember mehrere Austria-Fans aufs Feld gestürmt. Die Begegnung musste daraufhin für mehr als 20 Minuten unterbrochen werden. Zudem hatten die Anhänger bengalische Feuer gezündet und Gegenstände auf den Platz geworfen.

Die Austria will am Freitag prüfen, für welche der separat behandelten Agenden die erste Strafe zu verstehen ist. Erst danach soll über eine mögliche Berufung entschieden werden.

Droht Salzburg nun UEFA-Strafe?

Posted by on 31 Jul 2009 | Tagged as: Allgemeines, CL-Qualifikation, Informationen, Uefa, Vereine

Das 1:1 im Drittenrunden-Hinspiel zur Qualifikation der Champions League gegen Dinamo Zagreb wird für Red Bull Salzburg ein Nachspiel am Grünen Tisch nach sich ziehen. Das Cut am linken Auge, das der tschechischen Assistenten Martin Wilczek in der Nachspielzeit durch einen aus dem Publikum geworfenen Plastikbecher erlitten hat, wird die zuständigen Gremien der UEFA beschäftigen.

“Der Strafrahmen für derartige Vergehen reicht von einer Geldbuße über ein Spiel unter Ausschluss der Zuschauer bis zu einer Sperre des Stadions”, sagte am Donnerstag Thomas Partl, der österreichische Vorsitzende der Kontroll- und Disziplinar-Kammer in der UEFA.

Bevor die Fußball-Richter aktiv werden, müssen einmal die Berichte des tschechischen Schiedsrichters Pavel Kralovec, des spanischen UEFA-Schiri-Beobachters und des zypriotischen UEFA-Delegierten abgewartet werden. Dazu wird man sicher auch ein Video anfordern. Entscheidend wird auch sein, aus welchem Sektor der Wurfgegenstand kam. Der Becher war offensichtlich von einer Tribüne mit Salzburger Zuschauern gekommen.

Im hektischen Finish in der “Bullen”-Arena hatte Pechvogel Franz Schiemer, der den Ausgleich der Kroaten durch Marijo Mandzukic mit einer unglücklichen Rückgabe vorbereitet hatte, während einer Unterbrechung dem Torschützen den Ball nahe der Mittel- bzw. Seitenlinie weggenommen, wobei sich Mandzukic theatralisch fallen ließ. Der Referee zeigte dem Salzburger Gelb und dem “Schauspieler” Gelb-Rot.

Wilczek wurde bei seinem Versuch, die Gemüter zu beruhigen, von dem Plastikbecher am linken Auge getroffen. Der Linienrichter hatte nicht gleich gemerkt, dass er eine blutende Wunde erlitt. Mandzukic und ein Betreuer machten den Tschechen mehrmals auf die Verletzung aufmerksam, was im TV wie “Vogel-Zeigen” ausgesehen hatte. Nach der 94. Minute brach Kralovec nicht ab, sondern beendete die Partie.

ÖFB-Clubs kämpfen gegen Rückfall im UEFA-Ranking

Posted by on 13 Jul 2009 | Tagged as: Allgemeines, Champions League, Europa League, Informationen, Uefa, Vereine

Österreichs vier internationale Starter kämpfen in der neuen Europacup-Saison nicht nur um den eigenen Erfolg, sondern auch gegen einen empfindlichen Rückfall des österreichischen Fußballs in der UEFA-Rangliste. Das Spieljahr 2009/10 nimmt der ÖFB noch als 20. in Angriff, im bereinigten Ranking für das darauffolgende Jahr liegt Österreich aber nur noch auf Rang 26.

Sollten Red Bull Salzburg, Rapid, Austria und Sturm Graz in den kommenden Monaten nicht für einen Vorstoß unter die Top 21 sorgen, würde der künftige Meisterschaftsdritte im Sommer 2010 bereits in der ersten von vier Qualifikationsrunden für die Europa League beginnen und nicht wie bisher in der zweiten. Unverändert blieben in diesem Fall die Einstiegsphasen für Meister (zweite von vier Quali-Runden zur Champions League), Cupsieger (dritte Quali-Runde zur Europa League) und Vize-Meister (zweite Quali-Runde Europa League).

Bei einem Abschied aus den Top 29 würden Cupsieger sowie Vizemeister in der zweiten und der Tabellen-Dritte in der ersten Quali-Runde der Europa League einsteigen. Immerhin ist durch die in diesem Sommer erstmals greifende Europacup-Reform die Gefahr des Verlustes eines Europacup-Startplatzes gebannt – auf drei Clubs beschränkt bleibt lediglich das Kontingent der beiden Ranglisten-Schlusslichter Andorra und San Marino.

Sollte Österreich am Ende der bevorstehenden Europacup-Saison unter den Top 18 stehen, käme der Vizemeister in den Genuss, erst in der dritten Quali-Runde für die Europa League einsteigen zu müssen – dies ist aufgrund des großen Punkte-Rückstandes allerdings unrealistisch. Der nächstjährige Rückfall liegt daran, dass die dafür maßgebliche Fünfjahreswertung die Saison 2004/05 mit der Viertelfinal-Teilnahme der Austria im UEFA-Cup nicht mehr berücksichtigt wird.

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