Grazer AK

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Ex-Meister GAK mit “Insolvenz-Hattrick”

Posted by on 10 Dez 2009 | Tagged as: Allgemeines, Grazer AK, Informationen, Vereine

Über das Vermögen des Regionalliga-Clubs und früheren österreichischen Fußballmeisters GAK ist am Handelsgericht Graz zum dritten Mal binnen zwei Jahren Konkurs eröffnet worden, wie die Kreditschutzverbände AKV, Creditreform und KSV am Donnerstag mitteilten. Die Überschuldung dürfte sich nach vorläufigen Zahlen auf rund 1,1 Mio. Euro belaufen.

Nach dem laut AKV “Insolvenz-Hattrick” des Vereins wurde die Kanzlei Scherbaum/Seebacher Rechtsanwälte GmbH zum Masseverwalter bestellt. Der Konkursantrag war vor etwa 14 Tagen von der steirischen Gebietskrankenkasse GKK gestellt worden, seither hatte Präsident Anton Kürschner noch versucht, über Gönner, Freunde und Fans des GAK Mittel zu lukrieren. Nachdem seitens der Vereinsführung ein positiver Fortbetrieb nicht dargestellt werden konnte, wurde mit Donnerstag das Konkursverfahren eröffnet. Wie bereits in den beiden vorangegangenen Verfahren wurde Norbert Scherbaum zum Masseverwalter bestellt.

Abzuwarten bleibe, ob aus dem Vorkonkurs von einzelnen Gläubigern nicht betriebene Forderungen schlagend werden. An Aktiva bestehen laut den vorliegenden Unterlagen Forderungen aus Werbeaktivitäten und Sonstigem in der Größenordnung von rund 32.000 Euro, weitere Überprüfungen seien am Laufen. Aufgrund der dritten Insolvenz dürfte eine Lizenz für die zweithöchste Spielklasse nicht mehr erlangbar sein und auch die “Weiterverpflichtung der teuren Spieler nicht mehr zweckmäßig erscheinen”, so der AKV.

Dem KSV zufolge endet die Anmeldefrist für Forderungen am 18. Jänner 2010. Die Berichts- und Prüfungstagsatzung findet am 2. Februar 2010 um 9.00 Uhr statt. Das letzte Konkursverfahren gegen den 1902 gegründeten GAK war nach Abschluss eines Zwangsausgleiches am 19. September 2008 aufgehoben. Der Club unterhält Mannschaften von U8 bis U19 und spielt mit der Spitzenmannschaft in der Regionalliga Mitte.
Quelle:transfermarkt.at

GAK-Fans provozierten im Cup einen Abbruch

Posted by on 19 Sep 2009 | Tagged as: Allgemeines, Fans/Zuschauer, Grazer AK, Informationen, ÖFB-Stiegl-Cup, Österreich, Vereine

Die zweite Runde des Fußball-Cups wurde von Ausschreitungen überschattet. Das Duell zwischen GAK und FC Lustenau musste in der 77. Minute abgebrochen werden, weil rund 20 Anhänger der „Rotjacken“ die Beherrschung verloren. Sie stürmten nach einem Ausschluss von Ex-Teamstürmer Roland Kollmann im Trainingszentrum Andritz wutentbrannt auf den Platz, wollten dem Unparteiischen an den Kragen.Für die Unparteiischen gab es Bierduschen, das Schiedsrichtergespann wurde eingekreist, letztlich gelang dem Referee-Gespann die Flucht in die Kabine. Den Grazern droht nun eine Strafverifizierung des Spiels (0:3) und eine Geldstrafe.

Ausschreitungen bei Match Blau Weiß Linz- GAK

Posted by on 14 Jun 2009 | Tagged as: Allgemeines, Ausschreitungen, Blau Weiß Linz, Fans/Zuschauer, Festnahmen, Grazer AK, Informationen, Vereine

Es kam zu Ausschreitungen beim Match Blau Weiß Linz gegen den GAK. Es gab drei Festnahmen, drei Polizisten wurden verletzt.

Zu drei Festnahmen und zahlreichen Anzeigen ist es am Freitag nach Ausschreitungen beim Fußball-Regionalliga-Match Blau Weiß Linz gegen den Grazer Verein GAK im Linzer Stadion gekommen. 200 Fans der Grazer waren nach dem Spiel über die Absperrung geklettert und hatten zu randalieren begonnen. 100 Polizisten waren im Einsatz, um die Lage unter Kontrolle zu bringen, drei Einsatzkräfte wurde dabei verletzt, berichtete Polizeisprecher Alexander Niederwimmer auf Anfrage der APA – Austria Presse Agentur.

Schon vor dem Spiel wurden die GAK-Fans – darunter 80 sogenannte “Hochrisikofans” – von der Polizei ins Stadion begleitet. Anhänger beider Mannschaften versuchten immer wieder, Polizeisperren zu durchbrechen, es kam zu kleineren Auseinandersetzungen. Die Einsatzkräfte schafften es aber bis zum Spielbeginn, die Fans zu trennen.

Während des Spiels wurden von Anhängern beider Mannschaften immer wieder Feuerwerkskörper auf das Fußballfeld geworfen. Insgesamt verfolgten etwa 1.500 Grazer und 1.600 Linzer Fans das Spiel. Die Situation eskalierte dann nach Spielende – das Match endete 2:1 für den GAK, dieser verpasste trotzdem den Aufstieg in die Erste Liga. 200 GAK-Anhänger sprangen über die Absperrung und begannen zu randalieren. Um die Lage unter Kontrolle zu bringen, setzte die Polizei Pfefferspray und Schlagstöcke ein. Drei Beamte seien dabei verletzt worden, einer davon wurde von Steinen getroffen.

“Die Gewaltbereitschaft der Fans auf beiden Seiten war immens hoch”, sagte Niederwimmer. Es gab drei Festnahmen und zahlreiche Anzeigen wegen Sachbeschädigung – unter andere wurde ein Funkwagen demoliert. Der gesamte Vorfall wurde auf Video aufgezeichnet, so der Polizeisprecher. Nach Durchsicht des Materials werde es ziemlich sicher zu weiteren Anzeigen kommen.
Quelle:kleinezeitung.at

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