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	<title>Ultrafans Österreich &#187; Fans/Zuschauer</title>
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		<title>Sektorteilung beim Derby sorgt für Diskussionen</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 07:40:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Austria verteidigt Sicherheitskonzept Vor dem 299. Wiener Derby sorgt ein Novum in der Generali Arena für Aufregung. Die Rapid-Fans haben die Westtribüne nicht wie bisher für sich alleine, sondern werden von Austria-Anhängern bzw. -Sympathisanten „flankiert“. Mit Polizei, Bundesliga und Rapid wurde diesbezüglich alles besprochen, sagte Austria-Wirtschaftsvorstand Markus Kraetschmer und ärgerte sich über mediale „Horrormeldungen“. „Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Austria verteidigt Sicherheitskonzept</strong></p>
<p>Vor dem 299. Wiener Derby sorgt ein Novum in der Generali Arena für Aufregung. Die Rapid-Fans haben die Westtribüne nicht wie bisher für sich alleine, sondern werden von Austria-Anhängern bzw. -Sympathisanten „flankiert“. Mit Polizei, Bundesliga und Rapid wurde diesbezüglich alles besprochen, sagte Austria-Wirtschaftsvorstand Markus Kraetschmer und ärgerte sich über mediale „Horrormeldungen“.</p>
<p>„Es gab eine Sicherheitsbesprechung mit allen Beteiligten und es wurden sämtliche Auflagen der Behörde und der Liga erfüllt“, stellte Kraetschmer klar. Man habe zusätzliche 20.000 Euro in die Fantribüne investiert. So wurde die Teilung des Westsektors mit einem Sicherheitsnetz und einer durchsichtigen Folie, einer Art Plastikvorhang gegen bengalische Feuer oder Feuerwerkskörper vorgenommen. Vom Spielfeld sind die Gästefans durch ein doppeltes Netz getrennt.</p>
<p><strong>„Wollen ein Fußballfest feiern“</strong></p>
<p>Videoüberwachung mit Tonkameras sollen in Favoriten ebenso für Sicherheit sorgen wie insgesamt 700 Polizei- und Securitybeamte. Hundestaffeln bewachen das Stadion in der Nacht auf Sonntag, um das Hereinschmuggeln verbotener pyrotechnischer Ausrüstung zu verhindern. Alle Besucher müssen an sämtlichen Eingängen außerdem strenge Kontrollen passieren. „Wir wollen ein Fußballfest feiern, deshalb muss alles sicher abgehen“, zeigte sich Kraetschmer überzeugt, dass potenzielle Randalierer am Sonntag zu den Verlierern zählen werden.<br />
Austria-Fans mit bengalischem FeuerGEPA/Christopher KelemenAuch die Austria-Fans stehen in der Generali Arena unter Videobeobachtung</p>
<p>Da Rapid und Austria mit derselben Securityfirma zusammenarbeiten, werde auch die Umsetzung der ligaweiten Stadionverbote erleichtert. Dass man in Hütteldorf nicht davon begeistert war, dass nur die per Regulativ vorgeschriebenen 1.200 Karten (zehn Prozent) statt bisher 2.000 Tickets für Rapid-Fans zur Verfügung stehen, nimmt Kraetschmer zur Kenntnis. „Daraus aber eine Sicherheitsdebatte zu konstruieren, dagegen verwehre ich mich“, sagte der Austria-Manager am Freitag.</p>
<p><strong>Frühe Anreise empfohlen</strong></p>
<p>„Ein Sektor alleine für die Rapid-Fans wäre natürlich sicherer“, hatte Rapids Clubserviceleiter Andreas Marek zuvor festgestellt. „Aber seitens der Austria, der Polizei und der Bundesliga wurde versichert, dass alle Voraussetzungen und Auflagen erfüllt sind.“ Zwischen den Vereinen dürfte also soweit alles klar sein. An die Zuschauer appellierte man noch einmal, unbedingt rechtzeitig zu kommen. Die Generali Arena wird am Sonntag (Spielbeginn 16.00 Uhr) ab 14.30 Uhr geöffnet sein.<br />
Quelle:<a href="http://sport.orf.at/stories/2085658/2085504/"><strong>sport.orf.at</strong></a></p>
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		<title>Mega-Prozess gegen Rapid-Fans hat begonnen</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 13:28:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die angeklagten Fans mussten ohne Rückendeckung auskommen. Das Polizeiaufgebot wirkte etwas übertrieben. Die Fans blieben daheim. Nicht die angeklagten Rapidler, die am Wiener Westbahnhof randaliert haben sollen; von diesen fehlten beim Prozessauftakt nur zwei. Aber die übrigen Rapid-Anhänger, die sich zu dem Marathonverfahren als Zuschauer, als Rückendeckung angesagt hatten, und für deren Bewachung ein Großaufgebot [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die angeklagten Fans mussten ohne Rückendeckung auskommen. Das Polizeiaufgebot wirkte etwas übertrieben. </strong></p>
<p>Die Fans blieben daheim. Nicht die angeklagten Rapidler, die am Wiener Westbahnhof randaliert haben sollen; von diesen fehlten beim Prozessauftakt nur zwei. Aber die übrigen Rapid-Anhänger, die sich zu dem Marathonverfahren als Zuschauer, als Rückendeckung angesagt hatten, und für deren Bewachung ein Großaufgebot der Polizei aufmarschiert war, denen war der Weg ins Graue Haus um neun Uhr Früh dann doch zu mühsam.</p>
<p>Mit eingezogenen Köpfen und hinter Aktendeckeln verborgenen Gesichtern drängen sich 30 &#8211; durch zwei Sicherheitszonen geschleuste &#8211; Männer auf der Anklagebank im Großen Schwurgerichtssaal. Fans der berüchtigten &#8220;Ultras&#8221;, der &#8220;Lords&#8221; und der &#8220;Flotown Boys&#8221;. Junge und ältere, vorbestrafte und unbescholtene, Familienväter und Singles, ein Trafikant, ein Rauchfangkehrer, zwei Zivildiener, ein Straßenkehrer, ein Bauleiter &#8230; Die Staatsanwältin will &#8220;nichts über Fußball erzählen, denn mit Sport hat das nichts zu tun, was sich da am 21. Mai 2009 abgespielt hat&#8221;. Es gehe nicht um Fan-Aktivitäten und auch nicht um einen Lausbubenstreich. Sie sieht in den Angeklagten &#8220;Gewalttäter&#8221;, unter denen sie 14 Rädelsführer ausgemacht haben will, die &#8220;mit aller Härte&#8221; zu bestrafen seien.</p>
<p>165 Rapidler hätten sich damals am Westbahnhof zusammengerottet, um von einer Auswärtspartie heimkehrende Austria-Fans &#8220;zu empfangen.&#8221; Die Exekutive habe das Ärgste verhindert, wobei Beamte mit Mistkübeln und Flaschen beworfen und verletzt worden seien.</p>
<p>Die Verteidiger reduzieren das Geschehen auf &#8220;Schlachtenbummler-Gesänge&#8221;. Man habe nur die nicht maskierten Mitläufer ausgeforscht und vor Gericht gestellt, also die Falschen, und keinen einzigen Austrianer angeklagt, obwohl die auch Flaschen geschleudert hätten. Ein Anwalt vergleicht den Prozess gar mit &#8220;Hexenverfolgung.&#8221;</p>
<p>Aber das Verfahren zeigt starke Parallelen zum Tierschützerprozess, wo man auch eine ganze Gruppe unter Pauschalverdacht gestellt hatte, statt einzelnen Beschuldigten konkrete Taten nachzuweisen. Dort musste der „Mafiaparagraf“ dafür herhalten. Hier wird das ähnlich selten strapazierte Delikt „Landfriedensbruch“ über alles gestülpt.</p>
<p>Der Tierschützerprozess endete nach über einem Jahr bekanntlich mit Freisprüchen für sämtliche Angeklagten.</p>
<p>Im Rapid-Prozess sucht sich Richterin Martina Frank zur ersten Befragung das vielleicht schwächste Glied, den Angeklagten Nummer 13. Der etwas dickliche junge Mann ist auf einem Foto der Überwachungskamera in der ersten Reihe zu sehen. Mit Sonnenbrille. Richterin: „Wozu? Im Bahnhof scheint doch keine Sonne.“ Angeklagter U.: „Zum Schutz, weil von der anderen Seite der Absperrung (wo die Austrianer standen, Anm.) Sachen geflogen kamen.“ Warum er überhaupt dort gewesen sei? Um „Präsenz zu zeigen“.<br />
Zwei Wochen</p>
<p>Im Verhör bei der Polizei hatte U. allerdings ausgesagt, man sei zwecks Rauferei mit den Austria-Fans zum Bahnhof gekommen. &#8220;Das kann man nie ausschließen&#8221;, sagt er jetzt. &#8220;Das hat wohl damit zu tun, dass man die Austrianer nicht besonders mag. Sie mögen die doch nicht, oder?&#8221;, fragt die Richterin hintersinnig. &#8220;Nicht besonders&#8221;, kommt die Antwort.</p>
<p>Jedenfalls will sich der Angeklagte (wie die meisten) bald zurückgezogen haben. Bei der Polizei gab er jedoch zu, noch über einen Zaun geklettert zu sein, um die Absperrung zu umlaufen. Das klingt nicht nach Rückzug. &#8220;Das wurde mir in den Mund gelegt&#8221;, behauptet er nun. Geschickt ist das nicht, aber beweist es irgend etwas?</p>
<p>&#8220;Hat Sie der H. dort angefeuert oder dirigiert?&#8221;, fragt der Verteidiger dieses H., der als einer der Anführer gilt. U. verneint. &#8220;Wissen Sie überhaupt, wer der H. ist?&#8221; Wieder kommt ein &#8220;Nein.&#8221;</p>
<p>Zwei Wochen lang wird so verhandelt. Dann kommt die nächste Gruppe von Angeklagten, und es beginnt alles von vorn, und noch eine dritte Gruppe, insgesamt 85.<br />
Quelle:<a href="http://kurier.at/sport/fussball/4273324.php"><strong>kurier.at</strong></a></p>
<p><strong>Mega-Prozess gegen Rapid-Fans hat begonnen</strong></p>
<p><em>Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen hat am Montag im Wiener Straflandesgericht der Prozess gegen zunächst 32 Rapid- Fans begonnen, denen im Zusammenhang mit gewalttätigen Ausschreitungen am Wiener Westbahnhof vom 21. Mai 2009 Landfriedensbruch, Körperverletzung und Sachbeschädigung vorgeworfen werden. Insgesamt hat die Wiener Staatsanwaltschaft in diesem Zusammenhang gegen 85 Personen Anklage erhoben, die sich in den kommenden Wochen und Monaten allesamt vor Gericht zu verantworten haben.</em></p>
<p>Die Verhandlung gegen die erste Tranche an Beschuldigten begann verspätet, da die Angeklagten und Prozessbeobachter sowohl im Eingangsbereich des Landesgerichts als auch unmittelbar vor dem Großen Schwurgerichtssaal Sicherheitsschleusen und anschließende Personenkontrollen zu überwinden hatten. Im Saal selbst hatten sich zahlreiche Sicherheitskräfte positioniert. Das Interesse an der Verhandlung hielt sich jedoch in Grenzen: Abgesehen von zahlreichen Medienvertretern wohnten dieser erstaunlich wenige &#8220;Kiebitze&#8221; bei, der Saal war bei weitem nicht gefüllt.<br />
Angeklagte zeigten ihr Gesicht nicht</p>
<p>Die 32 Angeklagten, gegen die vorerst verhandelt wird, hatten auf namentlich gekennzeichneten Sesseln Platz zu nehmen. Als die Fotografen und Kamerateams in den Saal gelassen wurden, verbargen die meisten ihre Gesichter hinter Zeitungen, Schreibblöcken und Aktenordnern oder zogen sich die Kapuze ihrer Pullis über den Kopf. Zwei Plätze blieben frei: Einer der Beschuldigten liegt im Spital, ein weiterer blieb dem Verfahren vorerst unentschuldigt fern.<br />
&#8220;Ultras&#8221;- Chef soll Schlägerei orchestriert haben</p>
<p>Unter den Angeklagten befindet sich der Anführer der &#8220;Ultras&#8221;, einer besonders eingefleischten Fan- Gruppierung. Der 29- Jährige soll laut Anklageschrift in führender Funktion &#8220;wissentlich an einer Zusammenrottung einer Menschenmenge&#8221; teilgenommen haben, &#8220;die darauf abzielte, dass unter ihrem Einfluss Körperverletzungen oder schwere Sachbeschädigungen begangen werden&#8221;. Dutzende Rapid- Anhänger waren damals nach einem Heimspiel gegen Mattersburg zum Westbahnhof marschiert, um von einer Auswärtspartie in Linz heimkehrende Austria- Fans in Empfang zu nehmen.</p>
<p>&#8220;Naturgemäß entsprang dieses Vorhaben keineswegs freundschaftlicher Gesinnung gegenüber den Anhängern des FK Austria, vielmehr war die jahrelange Feindschaft und die den Angeklagten gemeinsame Bereitschaft zu gewalttätigem Verhalten wahrer Hintergrund&#8221;, so die Staatsanwaltschaft in ihrer Anklage. Demzufolge konnten gröbere Attacken auf die Austrianer nur deshalb verhindert werden, weil die Polizei von dem Vorhaben Wind bekommen hatte und die gegnerischen Fans am Bahnhof abgeschirmt wurden.</p>
<p>&#8220;Bei dem von Aggression und kollektiver Gewaltbereitschaft getriebenen Versuch der Angeklagten, an den Exekutivbeamten vorbei und zu den FK- Austria- Anhängern zu gelangen, kam es zu zahlreichen, in Summe schweren Sachbeschädigungen zum Nachteil der ÖBB und zu teils vollendeten, teils versuchten Körperverletzungen an einschreitenden Exekutivbeamten&#8221;, heißt es in der Anklage.</p>
<p>Dabei soll sich der &#8220;Ultras&#8221;- Chef besonders hervorgetan haben: Ihm wirft der Staatsanwalt wörtlich vor, &#8220;seine Bekanntheit missbraucht&#8221; zu haben, &#8220;um die Ausschreitungen am Westbahnhof anzuheizen und zum Teil zu steuern&#8221;. Der 29- Jährige soll demnach mit Armzeichen und Zurufen Anweisungen gegeben und so andere Teilnehmer regelrecht &#8220;dirigiert&#8221; haben. Sein Verteidiger tat die Vorwürfe als &#8220;abstrus&#8221; ab. Die Rapid- Fans hätten lediglich Präsenz zeigen, singen und grölen wollen.<br />
Quelle:<a href="http://www.krone.at/Sport/Mega-Prozess_gegen_Rapid-Fans_hat_begonnen-85_Angeklagte-Story-298040"><strong>krone.at</strong></a></p>
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		<title>&#8220;Alko-Fan&#8221; prügelt sich in Klagenfurt mit Polizisten</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Sep 2010 08:33:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[So wenige Fans können sich gar nicht in die Klagenfurter EM-Arena verirren, dass es nach einem Match nicht zu Randalen kommt. Am Freitagabend prügelte sich ein betrunkener Fußballfan aus Linz mit Polizisten. Nur knapp 1.000 Zuschauer hatten am Freitagabend den 2:0-Sieg von Blau-Weiß Linz gegen die Klagenfurter Austria in der riesigen EM-Arena verfolgt. Doch danach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So wenige Fans können sich gar nicht in die Klagenfurter EM-Arena verirren, dass es nach einem Match nicht zu Randalen kommt. Am Freitagabend prügelte sich ein betrunkener Fußballfan aus Linz mit Polizisten.</p>
<p>Nur knapp 1.000 Zuschauer hatten am Freitagabend den 2:0-Sieg von Blau-Weiß Linz gegen die Klagenfurter Austria in der riesigen EM-Arena verfolgt. Doch danach ging’s erst richtig rund.</p>
<p>Der 19-jährige Zivildiener aus der Stahlstadt, der, wie sich später herausstellen sollte, stolze 1,82 Promille Alkohol im Blut hatte, begann zu randalieren. Er prügelte sich mit anderen Match-Besuchern, brüllte wild um sich und attackierte letztlich auch die eingreifenden Polizisten.</p>
<p>Nach einigen Minuten des Versuchs, den Oberösterreicher zu beruhigen, eskalierte die Situation aber erst richtig. Der 19-Jährige begann auf die Polizisten einzuschlagen und gegen sie zu treten. Dann war für die Uniformierten Schluss mit lustig – und sie nahmen den Fußballfan in Gewahrsam. Die Nacht zum Samstag verbrachte der Mann im Polizeianhaltezentrum.<br />
Quelle:Krone.at</p>
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		<title>LASK kündigt nach Platzsturm Sanktionen an</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 20:40:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[LASK kündigt nach Platzsturm Sanktionen an Der LASK hat am Montag in einer Sitzung einen Maßnahmenkatalog verabschiedet, um Ausschreitungen wie am vergangenen Samstag in Wr. Neustadt (0:5) künftig zu vermeiden. Unter anderem werden die Linzer bei der Bundesliga für 17 Personen, die an den Vorfällen beteiligt waren, ein Stadionverbot beantragen. Beim Saisonauftakt der Fußball-Bundesliga waren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>LASK kündigt nach Platzsturm Sanktionen an</strong></p>
<p>Der LASK hat am Montag in einer Sitzung einen Maßnahmenkatalog verabschiedet, um Ausschreitungen wie am vergangenen Samstag in Wr. Neustadt (0:5) künftig zu vermeiden. Unter anderem werden die Linzer bei der Bundesliga für 17 Personen, die an den Vorfällen beteiligt waren, ein Stadionverbot beantragen.</p>
<p>Beim Saisonauftakt der Fußball-Bundesliga waren LASK-Fans in der ersten Hälfte zunächst vor der LASK-Bank neben dem Spielfeld aufgetaucht, nach der Pause stürmten einige Anhänger der Linzer das Spielfeld. Schiedsrichter Alexander Harkam ließ nach wenigen Minuten aber weiterspielen.</p>
<p>&#8220;Es ist nicht tolerierbar, dass Gruppen und/oder einzelne Personen Spiele des Klubs als Forum für Gewaltexzesse, Ausschreitungen, Platzstürme oder Ähnliches verwenden&#8221;, hieß es beim LASK am Montag. Daher werden ab sofort Tickets für Auswärtsspiele nur noch an identifizierte Personen verkauft. Alkoholisierten Personen wird der Eintritt ins Stadion verweigert und zudem wird für alle Personen, die an Ausschreitungen beteiligt sind, ein österreichweites Stadionverbot beantragt.</p>
<p><strong>Weitere Maßnahmen möglich</strong></p>
<p>Sollten die Maßnahmen nicht die gewünschten Ergebnisse bringen, will der Traditionsverein aus Oberösterreich weitere, härtere Maßnahmen ergreifen. Darunter fallen das Auflassen der Stehplatzsektoren, ein generelles Alkoholverbot im Fanbereich und ein personalisierter Ticketverkauf auch bei Heimspielen.</p>
<p>In der Bundesliga werden in den nächsten Tagen die Berichte vom Schiedsrichter und dem Spieldelegierten eingeholt und dann beim Strafsenat eine Anzeige eingebracht.<br />
Quelle:weltfussball.de</p>
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		<title>LASK-Fans stürmen Platz</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 10:32:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der österreichischen Bundesliga schon hoch her. 2.200 Besucher im Sportstadion Wr. Neustadt erlebten zum Saisonstart zwischen dem SC Magna und LASK Linz die wohl aufregendste Halbzeit seit Jahren. Die ersten 45 Minuten boten alles, was das Fan-Herz höher schlagen lässt: Fünf Tore, vier Elfmeter und zwei Platzverweise – allerdings zu Lasten der Gäste äußerst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> In der österreichischen Bundesliga schon hoch her. 2.200 Besucher im Sportstadion Wr. Neustadt erlebten zum Saisonstart zwischen dem SC Magna und LASK Linz die wohl aufregendste Halbzeit seit Jahren. Die ersten 45 Minuten boten alles, was das Fan-Herz höher schlagen lässt: Fünf Tore, vier Elfmeter und zwei Platzverweise – allerdings zu Lasten der Gäste äußerst ungerecht verteilt.</p>
<p>In der zweiten Halbzeit halten sich die Gastgeber gegen die dezimierten Gäste merklich zurück, Tore fallen keine mehr. Dafür machen einige wütende LASK-Fans auf sich aufmerksam, indem sie den Platz stürmen und für eine kurze Spielunterbrechung sorgen. Ein Polizeiaufgebot vor dem Gästeblock kann allerdings einen Abbruch des Spiels verhindern.</p>
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		<title>Fan-Aufstand gegen Peter Pacult</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2010 14:42:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Fan-Aufstand bei Österreichs Rekordmeister Rapid Wien: Nach dem Viertelfinal-Aus im Pokal beim Liga-Schlusslicht Austria Kärnten (2:3) am Mittwochabend stürmten empörte Rapid-Fans den Bus der Wiener und forderten den Rauswurf von Trainer Peter Pacult. Der ehemalige Spieler und Coach von 1860 München verschanzte sich derweil in der Gästekabine. Erst nachdem Pacult führende Fanvertreter zur Diskussion in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fan-Aufstand bei Österreichs Rekordmeister Rapid Wien: Nach dem Viertelfinal-Aus im Pokal beim Liga-Schlusslicht Austria Kärnten (2:3) am Mittwochabend stürmten empörte Rapid-Fans den Bus der Wiener und forderten den Rauswurf von Trainer Peter Pacult. Der ehemalige Spieler und Coach von 1860 München verschanzte sich derweil in der Gästekabine. Erst nachdem Pacult führende Fanvertreter zur Diskussion in die Kabine lud, beendeten die Fans ihre Protestaktion. Rapids Team-Bus konnte schließlich mit eineinhalbstündiger Verspätung abreisen.</p>
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		<title>UEFA bestraft Austria Wien mit zwei Geisterspielen</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 21:31:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[FK Austria Wien muss wegen der Zuschauerausschreitungen im Europa-League-Heimspiel Anfang Dezember gegen Athletic Bilbao (0:3) zumindest ein Europacup-Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Das geht aus einem ersten Teilurteil hervor, das der europäische Verband UEFA den Wienern am Donnerstag zugestellt hat. Ein weiteres &#8220;Geisterspiel&#8221; wurde der Austria, die zudem 20.000 Euro Strafe zahlen muss, vorerst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>FK Austria Wien muss wegen der Zuschauerausschreitungen im Europa-League-Heimspiel Anfang Dezember gegen Athletic Bilbao (0:3) zumindest ein Europacup-Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Das geht aus einem ersten Teilurteil hervor, das der europäische Verband UEFA den Wienern am Donnerstag zugestellt hat.</p>
<p>Ein weiteres &#8220;Geisterspiel&#8221; wurde der Austria, die zudem 20.000 Euro Strafe zahlen muss, vorerst auf zwei Jahre bedingt nachgesehen. Die UEFA hatte die Vorfälle beim Duell mit den Basken in verschiedenen Anzeigen aufgearbeitet. Daher sprachen die Wiener auch von einem Teilurteil, es könnten sogar noch weitere Strafen folgen. Beim Stand von 2:0 waren am 3. Dezember mehrere Austria-Fans aufs Feld gestürmt. Die Begegnung musste daraufhin für mehr als 20 Minuten unterbrochen werden. Zudem hatten die Anhänger bengalische Feuer gezündet und Gegenstände auf den Platz geworfen.</p>
<p> Die Austria will am Freitag prüfen, für welche der separat behandelten Agenden die erste Strafe zu verstehen ist. Erst danach soll über eine mögliche Berufung entschieden werden.</p>
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		<title>Randale nach LASK-Match gegen Rapid</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 09:19:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach dem Fußball-Bundesliga-Spiel zwischen dem LASK und Rapid (4:2) am Freitagabend im Linzer Stadion kam es einige Stunden später in der Linzer Altstadt zu mehreren Schlägereien. Wie die Polizei berichtete, schlug ein LASK-Fan mit einer Bierflasche auf einen Rapid-Anhänger ein und verletzte ihn schwer. Es kam zu insgesamt zwei Festnahmen. Gegen 3.30 Uhr in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Fußball-Bundesliga-Spiel zwischen dem LASK und Rapid (4:2) am Freitagabend im Linzer Stadion kam es einige Stunden später in der Linzer Altstadt zu mehreren Schlägereien. Wie die Polizei berichtete, schlug ein LASK-Fan mit einer Bierflasche auf einen Rapid-Anhänger ein und verletzte ihn schwer. Es kam zu insgesamt zwei Festnahmen.</p>
<p>Gegen 3.30 Uhr in der Früh kam es zu der folgenschweren Begegnung der Fans. Der LASK-Anhänger stürzte sich mit einer Bierflasche bewaffnet auf seinen Rivalen und fügte ihm so schwere Verletzungen zu, dass dieser ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Der Schläger wurde festgenommen.</p>
<p>Auch ein zweiter Fan wurde in der Nacht auf Samstag festgenommen. Der 22-Jährige aus Amstetten schlug einen 16-jährigen Jugendlichen krankenhausreif. Als die Polizisten den Niederösterreicher festnehmen wollte, ging er auch noch auf die Beamten los. Er wurde wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt festgenommen</p>
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		<title>Gewalttätigen Rapidfans blüht &#8220;Monsterprozess&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 09:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach den gewalttätigen Auseinandersetzungen im Mai 2009 wird die Staatsanwaltschaft gegen 93 Rapid-Fans Ende Jänner Anklage erheben. Nach einem Match fuhren zahlreiche Rapid-Anhänger zum Westbahnhof, um von einem Austria-Auswärtsspiel in Linz heimkehrende Fans &#8220;abzuholen&#8221;. Die Verhandlung wird vermutlich nicht im Wiener Straflandesgericht stattfinden – selbst der Große Schwurgerichtssaal bietet nicht genügend Platz für die große [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den gewalttätigen Auseinandersetzungen im Mai 2009 wird die Staatsanwaltschaft gegen 93 Rapid-Fans Ende Jänner Anklage erheben. Nach einem Match fuhren zahlreiche Rapid-Anhänger zum Westbahnhof, um von einem Austria-Auswärtsspiel in Linz heimkehrende Fans &#8220;abzuholen&#8221;. Die Verhandlung wird vermutlich nicht im Wiener Straflandesgericht stattfinden – selbst der Große Schwurgerichtssaal bietet nicht genügend Platz für die große Menge an Angeklagten.</p>
<p>Landfriedensbruch, schwere Körperverletzung, schwere Sachbeschädigung und Widerstand gegen die Staatsgewalt zählen zu den Anklagepunkten. Als Verhandlungsort für den &#8220;Monsterprozess&#8221; würde sich das Austria Center anbieten: Bereits 2007 hatte dort der Prozess um die AMIS-Anlagebetrügereien stattgefunden.</p>
<p>Täter von Überwachungskamera gefilmt<br />
Im Mai 2009 konnte die Polizei Tumulte zwischen den rivalisierenden Fangruppen verhindern, indem Beamte den Bahnsteig am Westbahnhof abschirmten. Zahlreiche Rapid-Fans gingen daraufhin auf die Einsatzkräfte los. Die Randalierer wurden von den Überwachungskameras gefilmt. Anhand dieser Aufnahmen konnten die Ermittler insgesamt 165 Gewalttäter ausmachen – 93 Verdächtige konnten namentlich ausgeforscht werden.</p>
<p>Die Randalierer wurden bereits von den Sicherheitsbehörden mit den Vorwürfen konfrontiert. Rund ein Drittel der Verdächtigen soll zum &#8220;harten Kern&#8221; organisierter Fan-Gruppen zählen und sich bei den Ausschreitungen besonders hervorgetan haben. Der Abschlussbericht des Landeskriminalamts liegt seit einigen Wochen bei der Staatsanwaltschaft, wo sich Staatsanwalt Thomas Vecsey nun durch 20 Aktenbände mit ihren Einvernahmen und sonstigen Beweisergebnissen wühlt.<br />
Krone.at</p>
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		<title>Verfahren gegen 93 Rapid-Rowdys</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 07:13:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der radaufreudige harte Kern des Rapid-Anhangs könnte eine Vielzahl künftiger Spiele geschlossen versäumen. Haftbedingt, läuft doch gegen gleich 93 Rowdys ein monströses Strafverfahren. Der Fall war Chefsache: Polizeipräsident Gerhard Pürstl hat die Ermittlungen persönlich angeordnet. &#8220;Wenn einige wenige das Gros der anständigen Fans terrorisieren, dann ist Schluss mit lustig&#8221;, so Pürstl zum KURIER. Man hätte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der radaufreudige harte Kern des Rapid-Anhangs könnte eine Vielzahl künftiger Spiele geschlossen versäumen. Haftbedingt, läuft doch gegen gleich 93 Rowdys ein monströses Strafverfahren.</p>
<p>Der Fall war Chefsache: Polizeipräsident Gerhard Pürstl hat die Ermittlungen persönlich angeordnet. &#8220;Wenn einige wenige das Gros der anständigen Fans terrorisieren, dann ist Schluss mit lustig&#8221;, so Pürstl zum KURIER. Man hätte schon früher ein- und durchgreifen müssen, bekritteln mit der Szene befasste Beamte. Endgültig zum Überlaufen kam das Fass dann aber am 21. Mai.<br />
Rückblick</p>
<p>Rapid spielte daheim, Erzrivale Austria in Linz. Polizisten fiel auf, dass sich großteils amtsbekannte grün-weiße Rädelsführer nach dem Match im &#8220;Rapid-Dorf&#8221; unüblich benahmen: Es wurde nicht gegrölt und auch nicht gesoffen, vielmehr verhielten sich die Capos konspirativ, einige hatten Masken eingesteckt. Der Reihe nach verschwanden sie von der Bildfläche, um sich draußen zu formieren &#8211; und zum Westbahnhof zu ziehen, den verhassten Austria-Anhang &#8220;abholen&#8221;, wie es &#8220;erlebnisorientierte Fans&#8221;, so der Szene-Jargon, nannten.</p>
<p>Die Polizei ging mit einem viel zu kleinen Aufgebot am Bahnsteig in Stellung und sah sich dort noch nie dagewesenen Aggressionen ausgesetzt: Die Horde kam mit Kampfgeschrei über die Stiegen gestürmt, die Ordnungshüter wurden im Kung-Fu-Stil angesprungen und mit allem beworfen, was zu greifen war. &#8220;Das waren Szenen, die man nicht vergisst&#8221;, erinnert sich ein WEGA-Mann, der einiges gewöhnt ist.<br />
Der Spuk war so schnell vorbei, wie er begonnen hatte. Fazit: sechs verletzte Polizisten, vier Festnahmen.</p>
<p>Doch dieses Mal ging man nicht zur Tagesordnung über und beließ es auch nicht bei den sonst üblichen Anzeigen gegen unbekannte Täter. Präsident Pürstl beauftragte das Landeskriminalamt (LKA), die Attacke &#8220;ausführlich zu untersuchen&#8221;. Grunddelikt: Landfriedensbruch in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung, schwerer Sachbeschädigung und Widerstand gegen die Staatsgewalt.</p>
<p>Jetzt ist die Abschlussanzeige des LKA bei Staatsanwalt Thomas Vecsey eingelangt, 15 Aktenordner inklusive. Darin penibel aufgelistet:<br />
Gezählte 165 an den wüsten Szenen beteiligte Rowdys, 93 davon identifiziert. Das war vor allem möglich, weil zufällig am Tag vor der Prügelei Kameras in der Bahnhofshalle installiert worden waren. Die haben zwar nicht den Überfall gefilmt, wohl aber Anmarsch und Rückzug der Randalierer. Videoauswertung, monatelange Ermittlungen und zahllose Verhöre führten schließlich zum Ziel.</p>
<p>Das Verfahren &#8221; gegen Oliver P. und andere &#8221; sprengt nun alle bisherigen Dimensionen . Kommt es zu einem Prozess gegen die bislang bekannten Beschuldigten, der große Schwurgerichtssaal würde nicht ausreichen. &#8220;Vielleicht machen wir die Westkurve zur Anklagebank&#8221;, ätzt ein Justiz-Insider. Die Anmietung eines geeigneten Ausweichquartiers wird bereits ernsthaft überlegt, infrage käme etwa das Austria-Center. Und bei der Polizei rechnet man damit, bei der Verhandlung Sicherheitsvorkehrungen wie bei einem Hochrisikospiel treffen zu müssen.</p>
<p><strong>Landfriedensbruch: Zwei oder sogar drei Jahre Haft</strong><br />
Der 20. Abschnitt des Strafgesetzbuches (StGB) befasst sich mit &#8221; Strafbaren Handlungen gegen den öffentlichen Frieden &#8220;.<br />
Paragraf 274 StGB definiert den &#8220;Landfriedensbruch&#8221;: &#8220;Wer wissentlich an einer Zusammenrottung einer Menschenmenge teilnimmt, die darauf abzielt, dass unter ihrem Einfluss ein Mord, ein Totschlag, eine Körperverletzung oder eine schwere Sachbeschädigung begangen werde, ist, wenn es zu einer solchen Gewalttat gekommen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren zu bestrafen&#8221;.</p>
<p>Absatz 2 der Bestimmung wirkt sozusagen strafverschärfend: &#8220;Wer an der Zusammenrottung führend teilnimmt oder als Teilnehmer eine der angeführten strafbaren Handlungen ausführt oder zu ihrer Ausführung beigetragen hat, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen.&#8221; Die Rechtsprechung sieht üblicherweise vor, dass an der &#8220;Zusammenrottung&#8221; mehr als 100 Personen beteiligt sein müssen.<br />
Quelle:Kurier.at</p>
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