Austria Salzburg

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Fans attackieren Zug-Passagier!

Posted by on 11 Okt 2009 | Tagged as: Allgemeines, Austria Salzburg, Informationen, Vereine

Anhänger von Austria Salzburg machen Negativ-Schlagzeilen. Ein 58-Jähriger wird im Zug von Fans attackiert und verletzt. Die Teenager waren nach dem Landesliga-Spiel in Puch auf den Mann losgegangen.

Die Jugendlichen zwischen 16 und 20 Jahren bestiegen am Samstag nach dem Spiel beim FC Puch die S-Bahn, wo einer den Mann aus Golling sofort als “Bullensau” beschimpft und anpöbelt. Es scheint eine völlig willkürliche Attacke auf einen wehrlosen Fahrgast zu sein. Als ein anderer einen Bierbecher auf den Mann wirft, will dieser den Burschen zur Rede stellen.

Daraufhin gehen mehrere Jugendliche auf den Unbekannten los und verletzen ihn. Er erleidet eine Schwellung am Auge und einen Sehnenriss am linken Mittelfinger. Das teilt die Polizei am Sonntag mit. Die Täter sollen ausgeforscht werden.

Bereits in der Vergangenheit haben violette Fans immer wieder durch Gewalt Schlagzeilen gemacht. So soll ein Austria-Fan einen Mann im September im Salzburger Mirabellgarten niedergeschlagen und dabei schwer verletzt haben. In Saalfelden sollen randalierende Austria-Anhänger bei einem Landesliga-Spiel beinahe einen Spielabbruch provoziert haben. Bei den Tätern handelt es sich meist um Jugendliche.

Rabiate Fans: Probleme bei Austria Salzburg

Posted by on 22 Sep 2009 | Tagged as: Allgemeines, Austria Salzburg, Fans/Zuschauer, Informationen, Vereine

Bisher war Austria Salzburg die Lieblings-Gastmannschaft im Fußball-Unterhaus – garantiert sie doch volle Tribünen. Doch seit einige Austria-Fans in Saalfelden fast einen Spielabbruch verursachten, brodelt es hinter den Kulissen.

In Saalfelden stürmten am Sonntag vor einer Woche einige Austria-Fans aufs Spielfeld und attackierten dabei sogar den eigenen Fanbeauftragten. Der Vereinsvorstand reagierte mit Hausverboten. Beim Heimspiel in Salzburg-Maxglan gab es deshalb einen stummen Fanprotest gegen den eigenen Vorstand.

Am Wochenende geht es für die Austria nach Anthering. Seit fast zwei Monaten beschäftigen sich die Antheringer mit dem – aus ihrer Sicht – Spiel des Jahres. Der Platz in der Flachgauer Gemeinde ist klein und eng, es gibt keine fixe Tribüne, die Voraussetzungen für den erwarteten Fanansturm sind also denkbar ungünstig.

Das Spiel gegen die Austria ist so zwar einerseits der große Zahltag für den USV Anthering, andererseits aber auch ein Spiel mit Riesenaufwand.

Eine Straße wird extra gesperrt, allein 50 Ordner mussten organisiert werden. Man versucht, die Austria-Fans auf einer eigens errichteten Tribüne aus Europaletten zusammenzuhalten, um so Ausschreitungen zu verhindern. Die Randale von Saalfelden sollen sich nicht wiederholen.

Alle Augen sind auf die Austria und ihre Hardcore-Fans gerichtet – auch die des Salzburger Fußballverbands, sagte Geschäftsführer Reinhold Razocher.

“Es tut uns allen miteinander im Herzen weh, wenn wir sehen, wie der Verein von ein paar Unverbesserlichen immer wieder in Misskredit gebracht wird. Wir beobachten die Szene sehr genau, stehen auch ständig in Verbindung mit der Exekutive, um alle Möglichkeiten und Vorkehrungen zu treffen, um solche unschönen Szenen hinanzuhalten.”

Bei der Austria selbst versucht man es weiter mit Gesprächen, wiewohl die Aktionen der vergangenen Tage und Wochen Wirkung gezeigt haben.

Im Vorstand überlegen einige noch immer ihren Rücktritt. Hinter vorgehaltener Hand ist dabei sogar von Drohungen aus den eigenen Reihen gegen einzelne Vorstandsmitglieder die Rede.

Das Spiel in Anthering wird so zur ersten Nagelprobe für den brüchigen Burgfrieden in Violett, genauso wie das mit Spannung erwartete Stadtderby eine Woche später. Da ist der SAK zu Gast in Maxglan.
salzburg.orf.at

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