Ausschreitungen

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Austria Wien droht eine harte Strafe!

Posted by on 04 Dez 2009 | Tagged as: Allgemeines, Ausschreitungen, Austria Wien, Europa League, Fans/Zuschauer, Informationen, Ultras, Vereine

Nach den Ausschreitungen von Austria- Wien-Fans beim Spiel gegen Athletic Bilbao in der Europa League drohen dem Verein jetzt Konsequenzen. Da Austria- Hooligans schon in der Vergangenheit negativ aufgefallen sind, könnten die möglichen Strafen durch die UEFA von einer Sperre des Wiener Franz-Horr-Stadions über Spiele vor leeren Rängen bis hin zu einer Geldbuße von bis zu 200.000 Euro reichen. Die Partie musste am Donnerstag unterbrochen werden, nachdem beim Stand von 0:2 und einigen zweifelhaften Schiedsrichterentscheidungen Austria-Anhänger das Spielfeld gestürmt hatten.

Europa League:Wiener Anhänger stürmen Platz!

Posted by on 03 Dez 2009 | Tagged as: Allgemeines, Ausschreitungen, Austria Wien, Europa League, Fans/Zuschauer, Informationen, Vereine

Die Europa-League-Begegnung zwischen Austria Wien und Athletic Bilbao (0:3) ist von Zuschauerausschreitungen überschattet worden. Anhänger der Austria hatten in der 62. Minute den Platz gestürmt und eine rund 25-minütige Spielunterbrechung provoziert. Nachdem das Spielfeld wieder geräumt war, wurde die Partie aber noch beendet.

Bereits in der fünften Minute war das Spiel schon einmal unterbrochen, nachdem Wiener Fans Feuerwerkskörper gezündet hatten.

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 171 Rapid-Fans

Posted by on 22 Nov 2009 | Tagged as: Allgemeines, Ausschreitungen, Informationen, Rapid Wien, Ultras

In Wien könnte ein bisher noch nie dagewesener Prozess gegen Fußballfans über die Bühne gehen. Im Fokus: 171 Rapid-Anhänger, darunter der Capo der Ultras. Zu Unrecht, sagt Rapid-Stimme Andy Marek.

Ein Vorfall aus dem vergangenen Mai könnte für viele Rapid-Fans nun ein unschönes Nachspiel haben. Nachdem sich in der Nacht von 21. auf 22. Mai angeblich 171 Rapid-Anhänger, die auf Überwachungsvideos zu sehen sein sollen, auf dem Wiener Westbahnhof mit Fans der Austria matchen wollten , ermittelt nun die Staatsanwaltschaft wegen Landfriedensbruchs.

Wer wegen Landfriedensbruchs verurteilt wird, kann mit einer Gefängnisstrafe von bis zu zwei Jahren belangt werden. Je nachdem, ob es beispielsweise zu Körperverletzung oder Sachbeschädigungen gekommen ist.
“Tumultartige Angriffe”

Die Presse am Sonntag zitiert Michaela Schnell, die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien. Es müsse zunächst geklärt werden, “wer hängen bleibt.” Sprich: gegen wen nun tatsächlich Anklage erhoben wird. Sollte es tatsächlich alle 171 Fans treffen, würde sogar der Große Schwurgerichtssaal im Wiener Straflandesgericht zu klein werden.

“Im Zuge dieser tumultartigen Angriffe gegen die Exekutive wurden vier Angehörige der Wega sowie zwei Angehörige von Bezirksabteilungen am Körper verletzt”, heißt es in einem “Anlassbericht” aus dem Monat Juli über die Vorfälle am Westbahnhof.
Sachschaden: rund 6000 Euro

“Außerdem kam es zu mehreren Sachbeschädigungen im Bahnhofsbereich mit einem derzeit bekannten Sachschaden in der Gesamthöhe von mindestens 6000 Euro. Geschädigter ist die ÖBB.”

Die Auseinandersetzungen fanden in weiterer Folge in der Mariahilfer Straße sowie in der Gumpendorfer Straße ihre Fortsetzungen. Vier Personen wurden damals festgenommen. Ein 44-jähriger Rapid-Fan wurde zu einem Jahr Haft (sechs Wochen unbedingt) verurteilt.
Ultrà-Capo im Visier der Justiz – zu Recht?

Im Fokus der Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft steht der Capo des Fanklubs Ultras Rapid. Sollte der 27-Jährige verurteilt werden, könnte eine alte, bedingte Haftstrafe in eine unbedingte verwandelt werden.

In der Presse sagt Rapids Klubservice-Leiter Andreas Marek: “Laut Polizeibestätigung war er in keinen Raufhandel involviert. Ich bin nicht am Bahnhof mit dabei gewesen. Aber alle unsere Informationen belegen, dass auch hier das Motto ‘Mitgehangen, mitgefangen’ zur Anwendung kommen soll. [...] Man muss auch wissen, wie viel Gutes, Wichtiges er für den Verein macht. Wir wissen das. [...] Und wir werden intensiv mithelfen, diese Sache ins richtige Licht zu rücken.”
Marek: “Setze mich für Bauernopfer ein”

Für Marek steht fest: nicht alle 171 Fans sind schuldig. “Wenn einer etwas angestellt hat, soll er die Konsequenzen tragen. [...] Und für die vielen Fans, die hier zum Bauernopfer wurden, für die setze ich mich ein. Denen vermittle ich zum Beispiel juristische Beratung.”

Wie viele Anhänger nun tatsächlich Rechtshilfe in Anspruch nehmen müssen, entscheiden die nächsten Wochen. Dann soll der polizeiliche Abschlussbericht fertiggestellt sein.

Randale bei Fußballspiel in Bregenz

Posted by on 01 Nov 2009 | Tagged as: Allgemeines, Ausschreitungen, Informationen, Vereine

Am Samstag, den 31.10.2009 kam es beim Fußballspiel der Regionalliga zwischen FC Bregenz und den Wacker Tirol Amateuren unter den 70 Zuschauern zu Auseinandersetzungen in dessen Verlauf zwei Personen festgenommen wurden. Dabei wurden Feuerwerkskörper gegen die Innsbrucker Fans verwendet. Eine Eskalation konnte verhindert werden, die Vorarlberger Fans mussten jedoch auf ihrem Nachhauseweg begleitet werden. Zahlreiche Anzeigen wegen diverser Verwaltungsübertretungen wurden erstattet.

ÖFB-Pokal:FC Lustenau wird Sieg zugesprochen-Geldstrafen für drei weitere Teams

Posted by on 03 Okt 2009 | Tagged as: Ausschreitungen, Geldstrafen, Informationen, ÖFB-Stiegl-Cup, Vereine

Die unsportlichen Vorfälle während der Zweitrundenspiele des ÖFB-Fußball-Cups (18./19./20. September) haben nun auch sportrechtliche Folgen nach sich gezogen. Wie der ÖFB am Freitag bekanntgab, wurde das Spiel des GAK gegen FC Lustenau (abgebrochen beim Stand von 0:2) aufgrund des Platzsturms von rund 20 GAK-Fans mit 3:0 für die Vorarlberger strafverifiziert. Drei weitere Teams, der LASK, Kottingbrunn und Blau-Weiß Linz wurden mit Geldstrafen belegt.

Gegen den GAK wurde zudem eine unbefristete Platzsperre des Trainingszentrums Weinzödl für alle zukünftigen Begegnungen der Grazer im Rahmen des ÖFB-Cups ausgesprochen. Weiters wurde über den GAK wegen mangelhafter Sicherheitsvorkehrungen und Verschulden eines Spielabbruchs eine Geldstrafe in der Höhe von 7.500 Euro verhängt.

Der LASK, der in Kottingbrunn 3:1 siegte, wurde wegen “Störung der Ruhe und Ordnung” zu einer Strafe von 5.000 Euro verurteilt, unter anderem war aus dem Fansektor der Linzer der Kopf eines Keramik-Gartenzwergs auf Kottingbrunn-Goalie Knotzer geworfen worden. Die Gastgeber wiederum müssen wegen mangelhafter Sicherheitsvorkehrungen 1.000 Euro berappen.

Blau-Weiß Linz (5:4 i.E. gegen Austria Wiens Amateure) wurde wegen mangelhafter Sicherheitsvorkehrungen zu einer Strafe von 500 Euro (bzw. 1.000 Euro auf Bewährung/12 Monate) verurteilt. Wattens (0:1 gegen Sturm Graz) kam mit einer auf Strafe von 2.000 Euro auf Bewährung davon.

Randale nach Fußballmatch:Bewährung und Schmerzensgeld!

Posted by on 16 Sep 2009 | Tagged as: Allgemeines, Ausschreitungen, Fans/Zuschauer, Informationen, Rapid Wien, SV Mattersburg, Vereine

Bei Ausschreitungen nach einem Fußballmatch bewarf ein 17-Jähriger einen Polizisten mit einem Glas: Zwei Monate bedingt.

Rapid gegen Mattersburg: Das Match am 21. Mai dieses Jahres wird ein 17-Jähriger aus dem Bezirk Wien-Umgebung wohl nicht so schnell vergessen. Das Fußballspiel hat für ihn nun ein gerichtliches Nachspiel.

Mit Brettern und Flaschen zogen rund 30 jugendliche Fans nach dem Match durch die Straßen von Wien. Mit dabei war der Lehrling, maskiert mit einer Sturmhaube.
Als die Exekutive nach einem Großalarm wegen der randalierenden Fans einschreiten musste, warf der Lehrling mit einem Glas nach einem Polizisten, dieser stürzte in die Scherben und verletzte sich. Danach widersetzte sich der 17-Jährige der Festnahme und schlug wild um sich.
Vor Richter Dr. Peter Kotynski bereut der Lehrling. „Die Polizisten sind uns entgegengelaufen, mit Schlagstöcken. Da habe ich Angst bekommen“, sagt er, und: „Ich habe mich verleiten lassen. Es war das erste Mal, das ich bei soetwas dabei war.“

2107 Euro für den verletzten Polizisten
Für den bislang Unbescholtenen setzt es wegen schwerer Körperverletzung und Widerstands gegen die Staatsgewalt zwei nicht rechtskräftige Monate auf Bewährung. Weiters gehen 2107 Euro Schmerzensgeld und Verdienstentgang an den verletzten Exekutivbeamten.

Krawall nach Fußball-Derby

Posted by on 31 Aug 2009 | Tagged as: Allgemeines, Ausschreitungen, Austria Wien, Festnahmen, Informationen, Rapid Wien, Vereine

Nach dem Wiener Fußball-Derby im Horr-Stadion hat es Sonntagabend Ausschreitungen in der Stadt gegeben. Fans von Rapid und Austria drohten am Reumannplatz aufeinander zu treffen.

Das Spiel selbst (1:1) verlief noch noch relativ friedlich. Allerdings wurde ein Balljunge durch einen pyrotechnischen Gegenstand leicht verletzt. Nach dem Match hielten gewaltbereite Fußball-Anhänger dann die Polizei außerhalb des Stadions in Atem. Sie versuchte die Fans in Favoriten voneinander abzuschirmen.

Drei Beamte wurden dabei verletzt – einer von ihnen durch einen Mistkübel, den ein Rapid-Fan nach ihm geworfen hatte. Die Polizei nahm den Randalierer und fünf weitere Fans fest.

Verletzte und Festnahmen bei Lustenau-Derby

Posted by on 29 Aug 2009 | Tagged as: Allgemeines, Ausschreitungen, Austria Lustenau, FC Lustenau, Festnahmen, Informationen, Vereine

Erneut ist es bei einem Erste Liga-Fußballspiel in Vorarlberg zu Ausschreitungen gekommen. Beim Derby in Lustenau gab es am Freitagabend laut Polizei drei Verletzte, fünf Personen wurden festgenommen.

Zu den Ausschreitungen und Zwischenfällen kam es vor, während und nach dem Spiel des FC gegen die Austria Lustenau, berichtet die Polizei.Das Spiel sei schon mit einigen Minuten Verspätung angepfiffen worden, weil Austria-Fans Rauchbomben und Knallkörper Richtung Spielfeld geworfen hätten, sagt Polizei-Bezirkskommandant Fritz Gruber. Ein Knallkörper sei direkt neben einem Ordner explodiert, der dadurch zu Boden geschleudert wurde. Nach Angaben des Roten Kreuzes wurde der Mann vor Ort versorgt, musste aber nicht ins Spital gebracht werden.

Nach Angaben Grubers haben sich die Fans der Austria, des FC, des SCR Altach und von Rapid laufend gegenseitig provoziert.Nach dem Spiel sei die Situation dann eskaliert, und es sei auch zugeschlagen worden. Wenn die Polizei die Randalierer getrennt habe, sei für einige Minuten Ruhe gewesen, sagt Gruber, dann seien die Fans wieder aufeinander losgegangen.

Es wurden auch Polizisten vom Spiel in Dornbirn nach Lustenau beordert.Zur Verstärkung wurden auch Polizisten vom Spiel Dornbirn gegen Hartberg nach Lustenau abgezogen, denn auf der Birkenwiese sei alles ruhig abgelaufen. Insgesamt waren 34 Polizisten im Einsatz.

Neben den Festnahmen wurden auch zehn Wegweisungen ausgesprochen und Anzeigen wegen zwei Körperverletzungen, eines versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt und drei Ordnungsstörugen erstattet, so die Polizei.

Der Vereinsführung von Austria Lustenau macht Fritz Gruber keine Vorwürfe. Der Verein habe genug Ordner und Leute vom Wachdienst eingeteilt.

Anfang August hatte es nach dem Erstliga-Spiel Altach gegen Innsbruck mehrere Verletzte und Festnahmen gegeben.

Die Freude von Austria-Präsident Hubert Nagel über den 2:1-Sieg seines Vereins im Lustenauer Derby war angesichts der Ausschreitungen natürlich getrübt.

Nagels Ansicht nach müsste man Randalierer konsequent aus den Stadien aussperren können. Er wünsche sich in diesem Zusammenhang mehr Unterstützung durch die Exekutive, damit es auch im Vorfeld mehr Möglichkeiten gebe. Ein Ausschluss sei nur sehr schwer möglich, so Nagel.

Man müsse bei den Konsequenzen unterscheiden zwischen jugendlichen Lausbuben, die übers Ziel hinausschössen, und “halben Kriminellen”, die nur den Wirbel suchten. Eine größere Polizeipräsenz würde seiner Ansicht nach nichts bringen.

Was genau passiert sei und wer wen provoziert habe, könne er nicht sagen, so Nagel im Gespräch mit Radio Vorarlberg. Allein der Sieg sei natürlich schon eine Provokation für den Gegner, vielleicht seien auch hämische Worte gefallen. Er sei jedenfalls enttäuscht, dass es so abgelaufen sei, bisher sei es bei den Spielen immer friedlich zugegangen.

Geldstrafe für Fußball-Erstligist Altach

Posted by on 17 Aug 2009 | Tagged as: Allgemeines, Altach, Ausschreitungen, Fans/Zuschauer, Geldstrafen, Informationen, Vereine

Der Bundesliga-Strafsenat hat am Montag über die Fußball-Erstligisten SCR Altach und FC Wacker Innsbruck wegen Verletzung der Veranstaltungsbestimmungen Geldstrafen verhängt. Die Altacher müssen 1.000 Euro zahlen.

Die Höhe der Geldstrafe für die Tiroler liegt bei 2.500 Euro. Beim Duell der beiden Vereine war es am 1. August in Altach zu diversen Vorfällen gekommen. Während des Spiels zündeten die Innsbrucker Fans bengalisches Feuer und Knallkörper.

Nach dem Schlusspfiff wurden Steine und Glasflaschen geworfen. Die Polizei setzte Pfefferspray ein. Die Rettungssanitäter mussten sich um 18 Verletzte kümmern.

Grazer randalieren in St.Johann!

Posted by on 16 Aug 2009 | Tagged as: Allgemeines, Ausschreitungen, Festnahmen, ÖFB-Stiegl-Cup, Sturm Graz, Vereine

Beim ÖFB-Stieglcup-Fußballspiel am Samstagabend mussten sich die St. Johanner gegen Puntigam Sturm Graz mit 2:4 geschlagen geben. Nach dem Spiel attackierten Grazer Fans die Polizei und randalierten.

Gut 2500 Fans verfolgten Samstagabend das Fußballspiel in St. Johann, davon 400 steirische Fans. Nach 2 x 15 Minuten Nachspielzeit endete das Spiel 2:4 für Sturm Graz. Nach Spielende wurde das Absperrgitter durch steirische Fans zerstört und das Aufeinandertreffen der gegnerischen Fans konnte nur durch die anwesenden Einsatzkräfte verhindert werden.

Noch während des Spiels durchtrennte ein 22-jähriger Sturm-Fan mit einem Bolzenschneider die Gitterabsperrung des Grazer Fansektor.
Die Polizei bemerkte dies, schritt ein und wurde daraufhin von einem stark alkoholisierten 18-jährigen Lehrling aus Vogau angegriffen.

Dem rabiaten Lehrling wurden Handschellen angelegt, woraufin eine 23-jährige Studentin versuchte die Beamten an der Festnahme ihres Freundes zu hindern. Sie attackierte ebenfalls eine Polizeibeamtin.

Beide waren zum Zeitpunkt des Vorfalles erheblich alkoholisiert.

Der Journalstaatsanwalt wurde vom Sachverhalt telefonisch in Kenntnis gesetzt und die gewalttätigen Fußballfans wurden auf freiem Fuß angezeigt.

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