November 2009
Monthly Archive
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Posted by admin on 22 Nov 2009 | Tagged as: Allgemeines, Austria Kärnten, Informationen, Trainer, Vereine
Nach der klaren 0:3-Heimniederlage gegen den SV Mattersburg hat Frenkie Schinkels den Trainerposten von Schlusslicht Austria Kärnten geräumt. Im Zuge der unmittelbar nach der Partie der 16. Runde abgehaltenen Vorstandssitzung im VIP-Club im Klagenfurter Stadion bot der 46-Jährige selbst seinen Rücktritt an, der auch erwartungsgemäß angenommen wurde.
“Bisher hat mir die Mannschaft immer vermittelt, dass sie es packen will. Das muss sie aber auch auf dem Spielfeld zeigen. Doch heute habe ich erstmals das Gefühl gehabt, dass ich es mit dieser Mannschaft nicht mehr schaffen kann. Deshalb habe ich mich zum Rücktritt entschlossen.” Der Familienvater, der als Trainer die Wiener Austria im Jahr 2006 zum Double geführt hatte, brachte es in 63 Spielen als Kärnten-Coach nur auf 15 Siege bei 15 Remis und 33 Niederlagen.
Als interimistischer Nachfolger des gebürtigen Niederländers und Ex-ÖFB-Teamspielers wurde Kärntens Co-Trainer Roman Stary bestimmt. Dieser wird aber wohl nur das Montag-Training leiten, denn bereits ab Sonntag soll schnellstmöglich über die Neubesetzung des Trainerpostens entschieden werden. “Ziel ist es, bis Dienstag einen neuen Trainer zu präsentieren”, betonte Club-Präsident Mario Canori.
Posted by admin on 22 Nov 2009 | Tagged as: Allgemeines, Ausschreitungen, Informationen, Rapid Wien, Ultras
In Wien könnte ein bisher noch nie dagewesener Prozess gegen Fußballfans über die Bühne gehen. Im Fokus: 171 Rapid-Anhänger, darunter der Capo der Ultras. Zu Unrecht, sagt Rapid-Stimme Andy Marek.
Ein Vorfall aus dem vergangenen Mai könnte für viele Rapid-Fans nun ein unschönes Nachspiel haben. Nachdem sich in der Nacht von 21. auf 22. Mai angeblich 171 Rapid-Anhänger, die auf Überwachungsvideos zu sehen sein sollen, auf dem Wiener Westbahnhof mit Fans der Austria matchen wollten , ermittelt nun die Staatsanwaltschaft wegen Landfriedensbruchs.
Wer wegen Landfriedensbruchs verurteilt wird, kann mit einer Gefängnisstrafe von bis zu zwei Jahren belangt werden. Je nachdem, ob es beispielsweise zu Körperverletzung oder Sachbeschädigungen gekommen ist.
“Tumultartige Angriffe”
Die Presse am Sonntag zitiert Michaela Schnell, die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien. Es müsse zunächst geklärt werden, “wer hängen bleibt.” Sprich: gegen wen nun tatsächlich Anklage erhoben wird. Sollte es tatsächlich alle 171 Fans treffen, würde sogar der Große Schwurgerichtssaal im Wiener Straflandesgericht zu klein werden.
“Im Zuge dieser tumultartigen Angriffe gegen die Exekutive wurden vier Angehörige der Wega sowie zwei Angehörige von Bezirksabteilungen am Körper verletzt”, heißt es in einem “Anlassbericht” aus dem Monat Juli über die Vorfälle am Westbahnhof.
Sachschaden: rund 6000 Euro
“Außerdem kam es zu mehreren Sachbeschädigungen im Bahnhofsbereich mit einem derzeit bekannten Sachschaden in der Gesamthöhe von mindestens 6000 Euro. Geschädigter ist die ÖBB.”
Die Auseinandersetzungen fanden in weiterer Folge in der Mariahilfer Straße sowie in der Gumpendorfer Straße ihre Fortsetzungen. Vier Personen wurden damals festgenommen. Ein 44-jähriger Rapid-Fan wurde zu einem Jahr Haft (sechs Wochen unbedingt) verurteilt.
Ultrà-Capo im Visier der Justiz – zu Recht?
Im Fokus der Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft steht der Capo des Fanklubs Ultras Rapid. Sollte der 27-Jährige verurteilt werden, könnte eine alte, bedingte Haftstrafe in eine unbedingte verwandelt werden.
In der Presse sagt Rapids Klubservice-Leiter Andreas Marek: “Laut Polizeibestätigung war er in keinen Raufhandel involviert. Ich bin nicht am Bahnhof mit dabei gewesen. Aber alle unsere Informationen belegen, dass auch hier das Motto ‘Mitgehangen, mitgefangen’ zur Anwendung kommen soll. [...] Man muss auch wissen, wie viel Gutes, Wichtiges er für den Verein macht. Wir wissen das. [...] Und wir werden intensiv mithelfen, diese Sache ins richtige Licht zu rücken.”
Marek: “Setze mich für Bauernopfer ein”
Für Marek steht fest: nicht alle 171 Fans sind schuldig. “Wenn einer etwas angestellt hat, soll er die Konsequenzen tragen. [...] Und für die vielen Fans, die hier zum Bauernopfer wurden, für die setze ich mich ein. Denen vermittle ich zum Beispiel juristische Beratung.”
Wie viele Anhänger nun tatsächlich Rechtshilfe in Anspruch nehmen müssen, entscheiden die nächsten Wochen. Dann soll der polizeiliche Abschlussbericht fertiggestellt sein.
Posted by admin on 20 Nov 2009 | Tagged as: Allgemeines, Informationen, Termine, Vereine
Wiener Stadthallenturnier 2010 abgesagt!
Das für Januar 2010 geplante Wiener Stadthallenturnier findet nicht statt. Das gab die aus Vertretern von Rapid und Austria zusammengesetzte ARGE Stadthallenturnier am Freitagvormittag bekannt.
Angesichts der stark erhöhten Belastung durch die Teilnahme an der Europa-League-Gruppenphase wäre es gegenüber Fans, Medien und Sponsoren nicht zu verantworten, das Turnier ohne Stammspieler bzw. mit B-Mannschaften zu bestreiten.
Quelle orf.at
Posted by admin on 09 Nov 2009 | Tagged as: Allgemeines, Fans/Zuschauer, Informationen, Vereine
Rapid-Fans waren nicht immer so vorbildhaft
Die Fanszene in Grün-Weiß entwickelte sich aber erst in den letzten Jahren derart positiv. Lange lagen Verein und Fans miteinander im Clinch. Großen Anteil an dieser Entwicklung hatte Rapid-Klubservice-Leiter Andy Marek. Der Waldviertler suchte immer wieder Gespräche mit den Fangruppen: „Das war ein langwieriger Prozess. Der Dialog war und ist immer mein Zugang. Wenn alle Gespräche aber nicht fruchten, dann muss man als Verein aber auch hart durchgreifen.“
Das hatte in Wiener Neustadt ursprünglich auch Vize-Präsident Ernst Neumann vor. Die jüngsten Vorfälle: Gegen Sturm Graz ließen die Neustädter „Hardcore-Fans“ eine Rauchbombe ungenehmigt hochgehen (4000 Euro Strafe für den Verein). Im Spiel gegen die Austria taten sie ihren Unmut mit einem vorstandkritischen Transparent kund und zündeten es daraufhin an. Neumann drohte damit, den eigens errichteten Fanssektor wegzureißen. „Ich gebe die Regeln vor“, stellte er unmissverständlich fest. Gerald Pavlicek, Fanbeauftragter des SC Magna, schlägt versöhnlichere Töne an. Er sieht beide Seiten in der Pflicht. Einerseits fordert er von den Fans Vernunft, andererseits vom Verein Toleranz. „Wenn man im Stadion Stimmung will, muss man bis zu einem gewissen Grad Verständnis für die oft jungen Fans aufbringen.“ Neumann und Pavlicek suchten das Gespräch mit den Fanclubs. Neumann über die Ergebnisse: „Es waren konstruktive Gespräche. Sie haben versprochen disziplinierter zu sein.“ Der Fansektor bleibt vorerst.
Friedliche Fans in der Südstadt und St. Pölten
Die NÖ-Bundesligisten St. Pölten und Admira haben keinerlei Probleme mit radalierenden Fans. In der Landeshauptstadt war das nicht immer so. Der St. Pöltner „Wolfsbrigade“ ging mit dem Kremser SC allerdings das Feindbild verloren. Seit der Lokalkonkurrent sportlich von der Bildfläche verschwunden ist (2. Landesliga West), es keine Derby mehr gibt, kommt es auch zu keinen Ausschreitungen mehr.
Auch bei der Admira hat sich eine kleine, aber feine Fangemeinschaft gefunden. Die „Admira-Fanatics“ singen regelmäßig nach Heimsiegen gemeinsam mit der Mannschaft ihr Siegeslied. Während des Spiels gibt Gerald „Schöfix“ Schöfberger Gas. Mit Megafon und Trommel ausgestattet sorgt er seit Jahren im Alleingang für Stimmung.
Quelle:www.noen.at
Posted by admin on 01 Nov 2009 | Tagged as: Allgemeines, Ausschreitungen, Informationen, Vereine
Am Samstag, den 31.10.2009 kam es beim Fußballspiel der Regionalliga zwischen FC Bregenz und den Wacker Tirol Amateuren unter den 70 Zuschauern zu Auseinandersetzungen in dessen Verlauf zwei Personen festgenommen wurden. Dabei wurden Feuerwerkskörper gegen die Innsbrucker Fans verwendet. Eine Eskalation konnte verhindert werden, die Vorarlberger Fans mussten jedoch auf ihrem Nachhauseweg begleitet werden. Zahlreiche Anzeigen wegen diverser Verwaltungsübertretungen wurden erstattet.